Über mich

Christian Schwarz – Ein Leben zwischen Kontinenten und im Herzen des Rhein‑Neckarkreises

Geboren im Januar 1976 im industriellen Puls von Mannheim, wuchs ich in einer Stadt auf, die – wie das gesamte Rhein‑Neckar-Dreieck – seit jeher ein Magnet für Innovation, Kultur und weltoffene Menschen ist.

Das Abitur an meinem heimischen Gymnasium schloss ich 1996 ab, gefolgt von einem verpflichtenden Wehrdienst, der mir das Verantwortungsbewusstsein für Gemeinschaft und Sicherheit vermittelte – Werte, die bis heute mein politisches Handeln prägen.

Nach dem Wehrdienst setzte ich mein Studium an der Dualen Hochschule Mannheim fort und tauchte tief in die Welt der Wirtschaftsinformatik ein. Dort lernte ich, wie digitale Technologien Unternehmen effizienter machen und wie Daten zu neuer Wirtschaftskraft werden können. Dieses Fundament bildete die Basis für meinen weiteren akademischen Werdegang: Ein MBA an der Universität Würzburg, bereichert durch intensive Studienaufenthalte an der FGCU in den USA und an der Boston University. Die transatlantischen Erfahrungen öffneten mir die Augen für die enorme Vielfalt wirtschaftlicher Modelle und beflügelten meine Leidenschaft für eine liberale, innovationsfreundliche Politik.

Im Anschluss an das Diplom-Studium trat ich 2000 in die Unternehmens‑ und Prozess‑Beratung ein – ein Feld, in dem ich Unternehmen half, ihre Strukturen zu digitalisieren, Prozesse zu optimieren und Wachstumsstrategien zu entwickeln. 2005 zog es mich für fünf Jahre über den Atlantik nach USA. Dort lebte und arbeitete ich in einem Umfeld, das von einer unvergleichlichen Risikobereitschaft und einem schnellen technologischen Fortschritt geprägt war. Die Jahre in New York, Chicago oder auch Denver lehrten mich, dass unternehmerischer Erfolg nur dann nachhaltig ist, wenn er von einer klaren Vision für Freiheit, Verantwortung und gesellschaftlichen Nutzen getragen wird.

Doch trotz aller beruflichen Erfolge fehlte mir etwas Entscheidendes: Die Vielfalt, die wir in Europa haben. Die Vielfalt an Sprachen, die Fülle an regionalen Traditionen und das unmittelbare Wir‑Gefühl, das das Rhein‑Neckar-Dreieck ausmacht. In den USA war ich von einer einzigen Sprache und einer eher homogenen Kultur umgeben – ein Umfeld, das mein Denken schärfte, mich aber gleichzeitig nach den kleinen, aber bedeutungsvollen Nuancen des europäischen Alltags sehnen ließ. 2010 kehrte ich daher nach Europa zurück, zunächst nach Dänemark, wo ich weitere Beratungsprojekte leitete und erneut die Bedeutung von Kultur und Mehrsprachigkeit erlebte. In Aarhus, mit seiner offenen Stadtstruktur und seiner internationalen Bevölkerung, fühlte ich, wie sehr regionale Identität und globale Vernetzung Hand in Hand gehen können.

Im selben Jahr, im Frühjahr 2010, zog es mich schließlich zurück in meine Heimatregion – den Rhein‑Neckarkreis. Hier fand ich neben meinem vertrauten Netzwerk aus alten Schulfreunden auch die Möglichkeit, das Gelernte aktiv einzusetzen. 2010 arbeitete ich Selbständig in meiner eigenen Beratung und 2015 folgte die Gründung einer GmbH, die sich auf Digitalstrategie, Innovationsförderung und die Begleitung von mittelständischen Unternehmen im Handel spezialisiert hat. Und hier zeigt sich, dass der Rhein‑Neckarraum und Baden-Württemberg ein ungenutztes Potenzial besitzt: Ein starker Mittelstand, exzellente Forschungsinstitute und ein reiches kulturelles Erbe, das es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt.

Mein persönlicher Bezug zum Rhein‑Neckarkreis ist nicht nur geografischer Natur. Ich lebe nun in Ladenburg - einer Stadt im Herzen des Kreises, genieße die Nähe zu Heidelberg und Mannheim, den idyllischen Ufern des Neckars und des Rheins sowie den kulturellen Veranstaltungen, die das Land zu bieten hat. Diese Verbindung motiviert mich, die politischen Themen, die mir am Herzen liegen – digitale Bildung, Bürokratieabbau, Wohnraum‑ und Eigentumsförderung, ein dynamischer Mittelstand – konkret für die Menschen hier voranzutreiben. Ich sehe es als meine Aufgabe, die Stimme des Rhein‑Neckarkreises in unserer FDP und im Landtag zu sein, damit die Freiheit, die ich aus meinen Auslandserfahrungen mitgebracht habe, hier zu einem Motor für Wachstum und Lebensqualität wird.

Als jemand, der die Vorteile internationaler Märkte kennt, aber gleichzeitig die lokale Kultur nicht missen möchte, stehe ich für einen liberalen Kurs, der das Beste aus beiden Welten vereint: Offen‑ und innovationsfreudig, aber fest verwurzelt. Ich möchte dafür sorgen, dass jede*r im Rhein‑Neckarkreis – vom jungen Gründer bis zur traditionellen Handwerksfamilie – die Freiheit hat, sein Potential zu entfalten, ohne von unnötiger Bürokratie oder einseitigen Regulierungen gebremst zu werden. Meine Rückkehr aus den USA hat mir gezeigt, dass echte Freiheit nur dort entsteht, wo Menschen in ihrer Geschichte verwurzelt, aber nach vorne gerichtet sind. Genau diese Vision möchte ich im Landtag vertreten – für ein Baden‑Württemberg, das im Herzen Europas gleichzeitig ein Leuchtturm der Freiheit und des Fortschritts bleibt.